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Trudy Braun, Wohnprojekt Brühl 55plus

Zum Interview trafen wir uns am 28. Mai 2018 in Brühl.

 

 
 
Trudy Braun

Gestern habt ihr hier in Brühl einen Stand auf dem Markt gehabt.
Ja das stimmt. Die Wohngruppe des Wohnprojekts Brühl 55plus hat zur Zeit eine Steuerungsgruppe, und die hatte sich zum Ziel gesetzt, den 2. Brühler Senioreninformationstag zu nutzen, um an einem Stand auf dem Markt auf das Projekt aufmerksam zu machen.

Was war euer Anliegen?
Im Moment sind neun Wohnungen reserviert, wir werden aber letztendlich 16/17 Wohnungen haben. Das heißt, wir brauchen noch Mitbewohner. Weil wir noch keine endgültigen Daten haben, was Wohnungsgröße beziehungsweise Quadratmeterpreis betrifft, sammeln wir die Mailadressen von Interessenten, denen wir dann die Daten zusenden und die noch freien Wohnungen anbieten können.

Das Wohnprojekt Brühl 55plus ist ein EigentümerProjekt.
Richtig. Ja.

Wie ist denn im Moment der Stand der Dinge?
Wir haben einen Bauträger, der in einem Neubaugebiet in Brühl ein Grundstück für ein Wohnhaus mit 1.200 Quadratmetern Wohnfläche für unsere Wohnprojektgruppe zur Verfügung stellt. Dieses Grundstück und das Gebäude, was dort errichtet wird, ist für uns reserviert.

Wer ist der Bauträger?
Das ist die Firma Lichius GmbH aus Neuß. Das Baugebiet zwischen Südfriedhof und Schulzentrum ist so groß, dass die Firma dort 100 Einfamilienhäuser und 300 Wohnungen baut. Die Städtische Wohnungsbaugesellschaft baut in diesem Bereich auch drei Wohngebäude.

Lass uns mal an den Anfang zurückgehen. Wie ist es zu eurem Projekt gekommen, beziehungsweise wie bist du zu dem Projekt gekommen?
Ich bin zu dem Thema "Wie will ich im Alter wohnen?" unterwegs gewesen und habe 2015 hier in Brühl eine Gruppe getroffen, die sich 33Rosen nannte...

... jetzt unterbreche ich dich mal, ich war ja damals auch in dieser Gruppe. Wir waren nur Frauen, so um die sieben oder acht, und ich kann mich erinnern, als du dazugekommen bist. Ich bin dann kurze Zeit später aus der Gruppe rausgegangen.
Ja. Ich bin dann in dieser Gruppe gewesen, und wir haben uns verschiedene Grundstücke angeguckt. Wir hatten auch ein Haus, eine alte Villa, die sehr interessant schien. Wir haben darüber beraten, was könnte man wie machen, und wir haben uns die Villa mit einem Architekten und einem Vertreter der Stadt angeguckt ...

... weil die Villa der Stadt gehört, oder?
Ja, sie gehört der Stadt und wird in Erbpacht vergeben. Dann haben wir erfahren, welche baulichen Voraussetzungen gegeben sind und was wir an Brandschutzmaßnahmen und Aufzug hätten einbringen müssen. Ich bin dann im Planungsamt der Stadt Brühl gewesen und habe dort erfahren, dass man nichts anbauen sondern nur umbauen kann. Und das wäre ein Kostenfaktor gewesen, der sich nicht rechnet, da in dem Haus nur vier bis sechs Parteien hätten wohnen können. Und bei diesem Besuch auf dem Planungsamt habe ich Herrn Kaiser kennen gelernt, den Chef des Planungsamtes in Brühl. Er erzählte mir, dass zwischen Südfriedhof und Schule ein großes Baugebiet entsteht und zeigte mir sein Interesse für das Thema altersgerechtes Wohnen. Wir haben uns länger unterhalten, und ich habe ihn dann spontan gefragt: "Haben Sie keine Lust, uns zu unterstützen?"
Und da erzählte er, dass er sich schon länger mit dem Thema befasst hätte, aber erst abklären müsste, ob das von seinem Chef abgesegnet wird, wenn er sich privat in diesem Thema mit bewegt. Das wurde akzeptiert, und so kamen wir zusammen. Er hat dann den Kontakt zum Bauträger Lichius geschaffen.

Also nicht als Vertreter der Stadt, sondern als Privatperson.
Ja.

Kriegt ihr irgendeine Art Unterstützung für euer Projekt seitens der Stadt?
Bisher nicht.

 


Ich will kein Mehrgenerationenhaus. Das ist für mich nicht interessant.

Das Interview in voller Länge finden Sie im Buch :
Ab ins Wohnprojekt! Wohnträume werden Wirklichkeit
   
 
   

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