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Myoshin Zeitler, Burg-Disternich eG, in Vettweiß

Zum Interview trafen wir uns am 14. Juni 2018 auf Burg Disternich in Vettweiß.

 

 
   
 
Myoshin Zeitler

Ich war natürlich im Internet auf eurer Website und habe unter anderem gelesen, dass ihr eine Genossenschaft gegründet habt.
Ja genau.

Ich habe auch über spirituelle Angebote gelesen. Ist das hier auch ein spirituelles Zentrum?
Die Genossenschaft ist die rechtliche Form. Die Inhalte, das ist unsere Vision. Und die beruht auf fünf Säulen, die wir letzten Herbst in der Gruppe zusammen erarbeitet haben. Spiritualität ist eine dieser Säulen.

Würdest du die fünf Säulen bitte mal nennen?
Ja. Das ist Ökologie, Soziales, Kultur, Spiritualität und Gemeinsame Ökonomie. Was die Ökologie angeht: Wir wollen mit Dingen nachhaltig umgehen und beim Essen auf biologische Herkunft achten und auch versuchen, uns zum Teil selbst zu versorgen, mit einem Permakulturgarten, womit wir auch schon angefangen haben. Wir haben auch Tierhaltung, auf einer wilden Weide. Das ist so ein Fachbegriff. Darin bin ich aber nicht Expertin, das macht eine unserer Bewohnerinnen.
Die andere Säule, das Soziale, da gehört dazu, dass wir hier generationenübergreifend wohnen wollen. Dass wir Menschen, die Kinder haben, insofern zu unterstützen suchen, als dass wir für Kinder kein Geld nehmen.

Kinder bis zu wieviel Jahren?
Bis zu 12 Jahren voll, das ist im Moment unsere Vereinbarung. Wir können die auch jederzeit gemeinsam wieder verändern. Und dass die Eltern für Kinder bis 18 Jahre keine Miete bezahlen müssen. Zur Säule Soziales gehört auch, dass wir unser Zusammenleben nach einer bestimmten Methode organisieren wollen, nämlich mithilfe der Soziokratie. Da hat sich vor nicht allzu langer Zeit in Deutschland das Zentrum für Soziokratie gegründet. In Holland ist das schon viel mehr verbreitet, und dort, wo ich die letzten zehn Jahre gewohnt habe, wurde die Soziokratie auch praktiziert. Ich bin schon lange unterwegs mit Organisationsformen in verschiedenen Organisationen, und die Soziokratie scheint mir wirklich das Beste zu sein, was momentan zu finden ist. Ich bin damit so gut gefahren und habe das so positiv erlebt, und deswegen haben wir uns diese Form ausgewählt.

 


Wir kochen zusammen, wir kaufen zusammen ein, wir teilen ganz viel miteinander.

 
Das Interview in voller Länge finden Sie im Buch :
Ab ins Wohnprojekt! Wohnträume werden Wirklichkeit
 
   
 
   

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